1. Deutsch-französisches Naturfoto-Festival

 

16. - 30. Oktober in Weißenburg (Elsass)

 

Ein Naturfoto Festival: Für wen, und warum ?
Die Stadt Weißenburg als Austragungsort für ein Naturfoto-Festival ist kein Zufall.
Ihre Lage in einem außergewöhnlichen Naturraum, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald/
Nordvogesen, die unmittelbare Nähe zu Deutschland und ihre hohe touristische Attraktivität machen Weißenburg zu einem privilegierten Ort für ein solches Festival in und mit der Natur.


Mit den vielfältigen Angeboten, die im Rahmen des Festivals auf die Besucher warten, möchten wir ein breites Publikum für die Schönheit unserer Landschaft und den unschätzbaren Wert des vorhandenen Naturerbes sensibilisieren. Deshalb laden wir alle Einwohner und Gäste der
deutsch-französischen Region rund um Weißenburg ein, an dieser „Begegnung mit der Natur“ teilzunehmen.


Die Foto-Ausstellungen präsentieren hochwertige Bilder, mit Motiven sowohl aus dem umgebenden Natur- und Kulturraum, als auch Aufnahmen aus weit entfernten Teilen unserer Erde.
Dabei geht es nicht nur um die Präsentation faszinierender Naturbilder, sondern auch um die Visualisierung der beiden größten Gefährdungsfaktoren unserer Natur und Landschaft im 21. Jahrhundert: Den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt und die Veränderung der Naturlandschaft.

Die hintergründige Botschaft der Ausstellung ist ein Appell zur Achtung des Lebendigen mit Hilfe der faszinierenden Fotos, die gleichzeitig die Verletzlichkeit der Motive darstellen und die Gefahren aufgreifen, die diesen Arten drohen, wenn wir nicht handeln.
Trotz der Gefahren die unsere Natur bedrohen soll die Ausstellung kein Anlass zur Resignation sein. Vielmehr sollen die Besucher motiviert werden, am Erhalt unseres natürlichen Erbes mitzuwirken. Wir wünschen uns in unseren Ausstellungen eine positive und gesellige Atmosphäre
und wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere Besucher ermuntert, den passionierten Fotografen und Botschaftern unserer Naturwunder nachzueifern.

 

Viel Spaß beim Besuch der Ausstellung !

 

Pamina

 

Veranstaltungsprogramm

 

Sonntag 16. Oktober

11 Uhr Vernissage
Eröffnung des Festivals im Rahmen einer Vernissage
> Foyer Saint Pierre et Paul


15 - 16 Uhr Animation musicale

Duo Folk Jean-Philippe Wecker (Gitarre) und Stéphanie Gérold (Gesang) spielen amerikanischen und britischen Folk aus den Siebzigern und später.
> Hall de la Nef


Dienstag 18. Oktober

20 Uhr Bildervortrag - Die Natur rinnt uns durch die Hände

Der Vortrag nimmt uns mit auf eine Bilderreise durch die Natur des Elsaß, von den Rheinufern bis zu den Bergen der Hochvogesen.
> Raum Vogelsberger, Nef Weißenburg

 

Samstag 22. Oktober

10 - 16 Uhr Workshop - Mit der Lochkamera zu den Anfängen der Fotografie
> Für diese Veranstaltung ist eine vorherige
Anmeldung zwingend erforderlich !
Referent : Andreas Stern
> Chorraum und Außengelände der Mediathek, Nef Weißenburg


16 - 17 Uhr Konzert - Ode an die Natur
Ein Konzert des philharmonischen Orchesters der Musikschule von Weißenburg.
> Raum Otfried, Nef Weißenburg


20 Uhr Bildervortrag - Fotopirsch in den Wäldern Skandinaviens und durch Kenia, dem Paradies der afrikanischen Tierwelt
> Raum Otfried, Nef Weißenburg


Sonntag 23. Oktober

15 - 16 Uhr 30 Konzert mit dem Chor Les Rouserolles aus Dahlunden
> Abteikirche Saints Pierre et Paul


17 Uhr Vortrag - Das Erbe der Erde – eine geteilte Welt
Jean-Marie Pelt, Vorsitzender des europäischen Instituts für Ökologie und emeritierter
Professor der Universität Metz ruft zu einer nachhaltigen technischen Revolution auf, die die Bereiche Bau, Energie und Transport umfasst. Er kämpft auch für ein neues Bündnis zwischen Mensch und Natur.
> Raum Otfried, Nef Weißenburg

 

Freitag 28. Oktober

20 Uhr Bildervortrag - Kleine Tiere ganz groß – Tipps und Tricks zur Makrofotografie
> Raum Vogelsberger, Nef Weißenburg


Samstag 29. Oktober

10 - 16 Uhr Workshop - Einführung in die Panoramafotografie
> Für diese Veranstaltung ist eine vorherige
Anmeldung zwingend erforderlich !
> Raum Vogelsberger und Außengelände Nef Weißenburg


20 Uhr Dokumentarfilm: Die Geheimnisse des Tierfotografen
> Raum Otfried, Nef Weißenburg


Sonntag 30. Oktober

15 - 16 Uhr 30 Bildervortrag
Art Fungi – die faszinierende Welt der Pilze
> Raum Vogelsberger, Nef Weißenburg


17 - 18 Uhr Siegerehrung  f̈ür die Preisträger des Wettbewerbs und Abschluss des Festivals.
> Raum Otfried, Nef Weißenburg

 

 

Spiele und pädagogische Animationen

 

Montag 17., Dienstag 18. und Donnerstag 20. Oktober

Jeweils von 8 . 45 - 11.15 Uhr Workshops für Schulen
Workshops mit Schulklassen zum Thema Foto und Natur mit kleiner Fotorallye im Stadtparkvon Weißenburg.


Montag 24., Dienstag 25., Mittwoch 26. und Donnerstag 27. Oktober

Jeweils 13 . 45 - 16.00 Uhr Workshops für Schulen
Entdecker- und Experimentierworkshops zum Thema Fotografie und Natur im Innen- und Außenbereich

 

 

ProgrammDas vollständige Programm mit allen Infos zum Festival und den Veranstaltungsorten finden Sie hier »»

 

Die Fotografen aus Deutschland

 

Dieter Goebel-Berggold, Flonheim

Dieter Goebel-BerggoldBereits als kleiner Junge kaufte ich mir von meinem Taschengeld eine Box-Kamera, ein Kasten mit einem Loch vorne und Rollfilm. Die kostete damals 10,--DM. Ich interessierte mich immer schon für die Natur und so malte oder fotografierte ich und lernte dadurch viele kleine Dinge näher kennen. Als Jugendlicher lernte ich den Berufsfotografen Thilo Wolf kennen, der mir dann das Fotografieren und die Laborarbeit von der Pike auf beibrachte. Die Box reichte natürlich irgendwann nicht mehr aus, sodass ich mir erst eine Praktika und dann Minolta zulegte. Erst als das digitale Zeitalter begann stieg ich um auf Canon.
Mein Schwerpunkt in der Fotografie ist die Natur. Egal, ob Vögel, Insekten, Reptilien oder andere Tiere. Wichtig ist für mich die „Naturfotografie“, das bedeutet, meine Fotos sind so wie die Natur sie zeigt. Das Bearbeitungsprogramm Photoshop dient lediglich zur Nacharbeitung, nicht um das Foto zu verändern. Meine Kamera ist immer dabei – man könnte ja etwas verpassen.

www.goebel-berggold.de

 

Dirk Funhoff, Mannheim

Dirk FunhoffIch bin (Teilzeit-)professioneller Naturfotograf mit Schwerpunkten in der Vogel- und Makrofotografie. Dabei ist mir wichtig, daß ich immer wieder innovative Bildansätze und neue Ideen ausprobiere und anwende. Faszination entsteht auch durch Abstraktion und das ermöglicht Einblicke in die Natur, die wir im täglichen Leben so nicht wahrnehmen (können). Natürlich darf bei aller Überlegung das Vergnügen nicht zu kurz kommen, sodaß ich mich ebenfalls über gut ausgeleuchtete Bilder eines knackscharfen, detailreich aufgelösten Vogels im spannungsgeladenen goldenen Schnitt freue. Ich meine: gute Fotos sind keine Alchemie.
www.dirk-funhoff.de

 

Sascha Rösner, Marburg

RösnerSascha Rösner ist Diplom-Biologe und lebt seit 1995 in Marburg. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich neben seinen ornithologischen Forschungsarbeiten mit der Naturfotografie. Die Vogelkunde hat ihn - zunächst aus rein dokumentarischen Beweggründen - schön früh zur Naturfotografie geführt. Seit seinem Zivildienst beschäftigt sich Sascha Rösner auch mit naturschutzfachlichen Themen. Seit seinem Studium der Biologie mit Schwerpunkten Ökologie und Naturschutz hat er sich zur Aufgabe gemacht mit seinen Bildern auch ökologische Inhalte zu transportieren.
Der Umstieg von analoger Fotografie auf digitale Spiegelreflexkameras hat die Faszination des technikbegeisterten Biologen nochmals steigern können. Auch heute zählen Vögel noch zu seinen Lieblingsmotiven; jedoch findet man auch Landschafts- oder Makrofotos in seinem Portfolio. Er selbst sagt von sich, dass ihn "die Kombination moderner Technik und ökologischem Wissen im Freien" immer wieder auf`s Neue begeistert. Weitere Fotos und Informationen finden sich hier: www.sascharoesner.de

 

Mathias Schäf, Mannheim

Mathias SchäfFür die Natur habe ich mich schon von klein auf interessiert...Mit Freunden aus der Schule begann ich im Alter von 13 Jahren, Vögel zu beobachten. Irgendwann fing ich an, mit der Minolta meines Vaters die Vögel auch zu fotografieren. Der Fokus meines Interesses verschob sich langsam in Richtung Fotografie... Nach langem Sparen und einem Umweg über eine Revue-SLR, die ich an ein günstiges Spektiv geschraubt hatte, landete ich bei einer Nikon F90X. Weil ja doch irgendwie immer alles zu weit weg ist, kam ich eine ganze Weile später zum alten manuellen Nikkor 4.0/500 mm – eine neue Welt: Ich erfreute mich einige Zeit an den neuen technischen Möglichkeiten und war begeistert von der Bildqualität. Da sich die Ansprüche im Laufe der Zeit änderten, erfolgte der Umstieg auf Canon und Objektive mit AF.
Mit dem AF hatte man schon ganz andere Möglichkeiten, vor allem was die Action-Fotografie betraf. Die 400 mm des 100-400 waren aber – wie immer – vor allem für Kleinvögel, zu kurz. Als dann kurze Zeit später die EOS 10D auf dem Markt kam, wurde diese gegen die 1er getauscht und später das Zoom durch ein 4.0/500 – diesmal mit AF und IS – ergänzt. Der Umstieg auf digital war für mich perfekt und die digitale Fotografie brachte mein Hobby wieder richtig in Schwung. Damals habe ich nur in Fotourlauben Naturaufnahmen gemacht. Heute bin ich wieder draußen, wann immer es die Zeit zulässt, wie zu Beginn meines aktiven Interesses für die Natur. Der Schwerpunkt meiner fotografischen Arbeit liegt nach wie vor bei unseren gefiederten Freunden – ich kann den Orni-Background wohl nie ganz ablegen – doch nehme ich ab und zu auch mal Motive aus anderen naturfotografischen Themengebieten aufs Korn. Eine Sache ist all diesen „Phasen“ gemeinsam: Der Spaß am „draußen sein“ und der respektvolle Umgang mit der Natur.
www.living-nature.eu

 

Josef Steiniger, Lug

SteiningerSeit fünf Jahren verbringe ich einen Großteil meiner Freizeit mit der Landschafts- und Wildtierfotografie. Mit meinen Fotos versuche ich Stimmungen und Szenen einzufangen, di wir nur Bruchteile von Sekunden erkennen (Wildtiere), für die man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss (Landschaft) oder die wir völlig übersehen (Makro).
Oft gehe ich schon vor Tagesanbruch auf die „Pirsch“. Meine Motive finde ich an den ungewöhnlichsten Plätzen inmitten der Natur, fernab von Wegen und Pfaden. Dazu muss ich oft stundenlang ausharren und die Sinnen der Wildtiere (Auge, Gehör, Witterung) überlisten.
Viele Motive sind nur flüchtige Augenblicke – sie sind einzigartig und wiederholen sich in dieser Komposition kein zweites Mal. Die Herausforderung besteht darin, genau diesen magischen Moment zu erkennen und mit der Kamera einzufangen.

 

 

Andreas Stern, Ludwigswinkel

A.Stern„Naturfotografen arbeiten meist im Verborgenen. Alleine unterwegs, mit möglichst geringem Material- und Technik-Aufwand. Dafür aber mit umso größerer zeitlicher Investition und unerschöpflicher Motivation.
Der Betrachter eines Bildes sieht letztendlich nur das Ergebnis. Eine einzigartige Momentaufnahme - welche so niemals wieder kehren wird…
Besonders schwierig sind außergewöhnliche Lichtstimmungen und Naturphänomene einzufangen. Oft braucht es dazu vieler Anläufe, bis endlich alles stimmt. Manche Motive ändern stündlich oder sogar innerhalb weniger Minuten ihr Gesicht, so dass die Zeit manchmal kaum für einen Objektivwechsel ausreicht…“
(Alle Aufnahmen entstanden in analoger Fotografie!)

 

Uwe Werling, New York

Uwe WerlingMein Name ist Uwe Werling. Geboren und aufgewachsen in Kandel in der Pfalz, forsche und arbeite ich als promovierter Wissenschaftler am “Albert Einstein College of Medicine” in New York. Als Mitglied des MMHCCs ("Mouse Models for Human Cancer Consortium") - ein Konsortium für die Entwicklung präklinischer Mausmodelle zur Krebsbekämpfung beim Menschen - gilt mein wissenschaftliches Interesse unter anderem der Entwicklung therapeutischer Protokolle für Dickdarmkrebs und Infertilität. Dementsprechend fällt meine künstlerische Biographie eher karg aus und mein wissenschaftlicher Werdegang wäre hier an dieser Stelle wohl eher unangebracht. Allerdings sind Kunst und Wissenschaft keineswegs Gegensätze. Im Gegenteil, es liegt mehr Kunst in der Wissenschaft – und mehr Wissenschaft in der Kunst – als man allgemein vermuten würde. Nach einem Zitat von Albert Einstein teilen beide die gleichen Wurzeln: “das Mysteriöse”. Dokumentiere die Essenz des Mysteriösen und Du schreibst entweder einen beeindruckenden wissenschaftlichen Artikel oder Du schießt ein beeindruckendes Naturfoto. Letzteres versuche ich mittels zweier Digitalkameras zu erreichen. Eine davon wurde modifiziert, um Infrarotlicht “sehen” zu können. Hauptsächlich wegen der starken Kontraste, ist für mich die Schwarz-Weiss-Infrarot-Fotografie das perfekte Werkzeug, um den Charakter einer Stadt und deren Bewohnern einzufangen. Beeindruckende Verwendung findet diese Kamera aber auch für Naturaufnahmen, die dadurch einen “märchenhaften” Charakter entwickeln. Eines meiner weiteren Interessen gilt der Grossformat-Panoramafotografie - insbesondere die nächtliche New Yorker Skyline hat es mir dabei angetan. Außer der Transformation privater Wohnzimmer in kleine Galerien, sowie gelegentlicher Ausstellungen in “ARTSWESTCHESTER” in New York, ist das Natur-Fotofestival in Weißenburg meine erste “länderübergreifende” öffentliche Ausstellung und ich freue mich, mit meinen Bildern das Konzept des Biosphärenhauses zu unterstützen: Ich hoffe dem Betrachter, insbesondere auch jüngeren Generationen, die Schönheit der Natur näher zu bringen und damit auch die Verantwortung, die wir gegenüber unserem Naturerbe teilen.

 

Gudrun und Peter Wuttge, Fischbach

WuttgeGudrun und Peter Wuttge (Jhg. 1948/1951) haben, nachdem die Foto- oder Videokamera bei früheren Aktivitäten als Höhlenforscher und später auf unzähligen Fahrradtouren quer durch Westeuropa immer dabei war, nun seit 5 Jahren das Fotografieren zum Hauptinhalt der Freizeitbeschäftigung bestimmt. Hauptinhalt ist dabei die Faszination der Natur wie sie sich in ihren großen aber ganz besonders auch ihren kleinsten und feinen Strukturen darstellt. Dies gibt uns und dem Betrachter die Möglichkeit scheinbar Alltägliches neu zu entdecken, aus einem anderen Blickwinkel zu sehen oder die vielen kleinen Wunder der Natur, die dem eiligen Auge normalerweise entgehen, wieder ins Blickfeld zu holen. 

 

Fritz Thomas, Neustadt an der Weinstrasse

Fritz ThomasFritz Thomas, Jahrgang 1947, studierte die Fächer Sport und Biologie und unterrichtete bis 2006 am Neustadter Leibniz-Gymnasium. Er ist Mitglied mehrerer Naturschutzverbände und befasst sich seit  dreißig Jahren intensiv mit der Naturfotografie. Als aktiver Naturschützer engagiert er sich insbesondere für den Amphibienschutz im Raum Neustadt und der Vorderpfalz.
Mit Werner Schreiner verfasste er den Bildband "Neustadt an der Weinstraße-Die Perle der Pfalz in Bildern" , mit Reinhard Kermann "Mandelbäume in Neustadt an der Weinstraße und seinen Weindörfern" und mit Horst Ohliger die Bücher "Naturschätze in und um Kaiserslautern" , "Wege am Wasser- Gewässer bei Neustadt" und "Die Pfalz- Naturimpressionen".
Seit 2004 ist er in der Natur mit der digitalen Kamera  unterwegs. Die Bilder der Ausstellung wurden noch mit Hilfe der analogen Technik (Minoltakamera und Fuji-Diafilm) produziert.
Mehrere Fotoreisen führten ihn hauptsächlich in die Nationalparke Deutschlands und nach Spanien, auch in Namibia, den USA und Peru  war er mit der Kamera unterwegs.

 

Dietmar Schuphan, Idar-Oberstein

Fritz ThomasDietmar Schuphan fing mit 16 Jahren an für die Zeitschrift „Der Kleine Tierfreund“ zu eigenen Fotos, die er mit seiner ersten Rollfilm-Kamera aufnahm, zu schreiben . Dabei gewann er zweimal einen ersten Preis, darunter ein Klepper Faltboote, dass er verkaufte, um die Spiegelreflexkamera „Exakta“ samt Balgengerät und Objektivkopf für konkurrenzfähige Naturaufnahmen zu erwerben. Mit 17 Jahren gelang das erste Titelbild für den „Kosmos“: Gartenschläfer – Eliomys quercinus-, an einer Weintraube fressend. Als Schüler baute er einen elektromagnetischen Fernauslöser für Ratten-Aufnahmen im Hühnerstall und für den 135-er Objektivkopf eine Springblende, damit die Kamera sekundenschnell auslösen konnte.
Die Naturbegeisterung begleitet Ihn sein ganzes Leben und schlägt sich auch in der Mitgliedschaft in mehreren Naturschutzverbänden nieder. In vielen Veröffentlichungen der Verbände ist er mit Texten, Fotos und Zeichnungen vertreten. Sein Ziel ist stets die Naturbegeisterung auf andere zu übertragen, in der Hoffnung, dass sich immer mehr Mitstreiter aktiv für die Natur einsetzen.
Quelle: M. Niehuis in Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz, Band 11, Heft 4, 2010

 

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